Bogenschützen
           

Stand:22.01.2012

       
 
 

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Liebe Bogenschützen

unser Turnier

Rund um Egenhausen

 

ist leider schon wieder

 

ausgebucht!

 

Alle ins Kill

Die Egenhäuser Bogenschützen


 

 

Bogenevent Hellma Jagdgesellschaft 2011

Am dritten August war mal wieder ein Firmen Bogenevent.
Ein voller Erfolg, zufriedene Gäste, stabiles Wetter und eine Menge Spaß.
Hellma Gastronomie-Service GmbH hatte 18 Kunden und Mitarbeiter zu einem
Bogenkurs geladen.
Die theoretische Einführung erfolgte am Vormittag durch unseren Patrick
Wink.
Gekonnt mit einer PowerPoint Präsentation führte er von der Geschichte des
Bogens zum aktuellen jagdlichen Bogenschießen.
Für das leibliche Wohl sorgten dann fabulös Petra, Martina, Heike, Marion,
Jürgen und weitere Helfer.
Vor der Mittagspause durften die Probanten dann an die Bögen. Unterstützt
durch unsere Helfer Klaus, Heinz, Jürgen und Uwe suchten sie sich passende
Bögen, Armschutz, Tabs und Pfeile aus und probierten die ersten Schüsse an
den Scheiben, danach gab's Happi-Happi (reichlich versteht sich).
Nach einer kurzen Pause ging es dann auf den Parcours.
Dank des Lehrpersonals stellten sich recht bald ansehnliche Erfolge heraus.
Ja, es wurde sogar gewertet, der Ausrichter des Events hatte für die Besten
jeder Klasse ein paar schöne Preise.
Glücklich und erschöpft zurück ging es erst nochmals in den
Versammlungsraum, denn Anna hatte an den letzten Scheiben wieder von jedem
Teilnehmer Fotos gemacht.
Deutlich war der vorher - nachher Effekt zu sehen.
Eine kleine Preisverleihung mit Vesper rundete dieses Erlebnis gegen 17.00
Uhr in positiver Richtung ab.
Vielleicht sind wieder ein paar vom jagdlichen Bogenvirus befallen.

Vor dem Schuß die Theorie...

 


Bogenturnier Umlachtal 16./17. April 2011

Bericht von Elke Cesinger

Eine Nuss zum Glücklichsein


Woher kommt eigentlich die Schwarznuss? Ihr Weg ist ein weiter. Aus dem Harz wird vermutet, manchmal
auch Ungarn. Und recht selten soll sie sein, diese Nuss, die aufgeschnitten einer Fledermaus so ähnlich
sieht.
Der Weg der Bogenschützen, die am letzten Wochenende, vom 16.–17.4., beim 7. Umlachtaler Bogenturnier
durch den Wald streiften, war ebenfalls ein weiter. Für unsere Vereinsschützen darf da sogar noch die
Anfahrt mit dazu gerechnet werden. Weit in den Süden muss man sich wagen, bis fast an die Grenze zum
österreichischen Nachbarn, von wo ebenfalls ein ansehnliches Grüppchen sich einfand. Wer einmal Gelegenheit
hatte, diesem Kreis hineinzuhören, würde nicht glauben, dass jene nur eine gute Fahrtstunde vom
idyllischen Umlachtal entfernt beheimatet sind. Viel, viel weiter weg würde man den Ursprung vermuten,
vielleicht eher dort, wo die Schwarznuss herkommt?
Doch der Parcour war nicht nur ein weiter, nein auch ein bergiger, der die österreichische Nähe rechtfertigt.
So verlief er munter auf und ab durch den Wald, mal lauschig über satte Wiesen, mal schmiegte er sich
dicht an jähe Abgründe. Und da die Sonne nahezu immer auf Seiten der Schützen liegt, hat sie sich auch
an diesen zwei Tagen mächtig ins Zeug gelegt. Nicht zuletzt ihr ist es zu verdanken, dass die diesjährig so
meisterhaft arrangierten Ziele bei einem Treffer schier zu leuchten begannen. Das Gesicht des Schützen auf
jeden Fall. Und so sah man denn auch durchwegs gut gelaunte Bogner, denen weder der knapp 7 km lange
Parcour noch die ungezählten Höhenmeter etwas anhaben konnten. Obendrein fiel dem, dem das Glück
hold war und er eine in luftiger Höhe baumelnde Fledermaus richtig zu fassen bekam, zum Lohn eine besagte
Schwarznuss um den Hals.
Das Strahlen währte denn auch bis über die Siegerehrung hinaus, die traditionell von den hiesigen Jagdhornbläsern
eingeleitet wurde. Bei unseren Routiniers Petra und Patrick (3. + 2. Platz) dürfte es wohl die
nächsten Wochen an Nudeln nicht mangeln, bei unserem Nachwuchsschützen Arne wird wohl eher ein zusätzlicher
Zahnarztbesuch anstehen. Beim Glücksschuss zog Dieter das große Los, nämlich einen Startplatz
fürs kommende Jahr.
Ja, und bei allen anderen bleibt die Freude und Erinnerung an ein gelungenes Frühlingswochenende mit
vielen bekannten Gesichtern und vielleicht einer neuen, dekorativen Halskette.

e.c

Eine kleine Bildergalerie vom Turnier hier

 

 

 


 

 

 

Bogenbaukurs mit Konrad Vögele

 

 

Regen Zuspruch erfuhr das Angebot, einen Bogenbaukurs mit Konrad Vögele abzuhalten.

Wir konnten zwei Wochenenden belegen, d.h. zwei Kurse hintereinander, so groß war die Nachfrage !

Folgend ein Bericht vom ersten Kurs am Wochenende 20/21. Februar, geschrieben von Dietmar Schuster:

 

Wenn es darum geht, aus einem Stück eines Baumes einen schönen, gut funktionierenden Bogen zu bauen, ist Konrad Vögele einer der besten Lehrmeister die es gibt. Am 20. und 21. Februar hatten wir das Glück, daß er uns im eigenen Vereinsheim dazu anleitete einen schußfertigen Primitivbogen zu bauen.
Wir, daß waren Klaus, Jerry, Jürgen, Werner, Dieter, Patrick, Roland, Jürgen und ich, der „Frischling“ im Verein.
Absolut erstaunlich war es für mich, daß Konrad in seinem Kleinbus sowohl eine komplette Ausrüstung dabei hatte, um aus dem SSV-Heim eine Bogenbau-Werkstatt mit 8 Arbeitsplätzen zu machen, als auch noch jede Menge Bogenrohlinge mitgebracht hat. In kurzer Zeit stand die komplette Werkstatt, einschließlich einer Bandsäge und viele Rohlinge aus Esche, Ulme, Robinie und Osage Orange lagen zur Auswahl bereit.
Bevor es mit dem praktischen Arbeiten los ging erzählte uns Konrad eine ganze Menge zu den verschiedenen Bogenhölzern und erklärte uns anschaulich, auf was es beim Bau eines Holzbogens ankommt.
Am zukünftigen Bogenrücken hatte Konrad bereits grob einen Jahresring herausgearbeitet, so daß wir relativ schnell mit dem Aufzeichnen unseres ganz speziellen Bogens auf das Holz beginnen konnten. Als Anregung bekamen wir von Konrad je ein Blatt auf dem einige Bogenformen mit Standardmaßen dargestellt waren.
Nach dem Aufzeichnen begannen wir mit der groben Raspel die seitlichen Konturen unseres zukünftigen Bogens herauszuarbeiten. Wenn noch sehr viel Holz überstand half Konrad mit der Bandsäge aus.
Ich hatte den Eindruck, daß jeder von uns Männern viel Spaß beim Erarbeiten des jeweils eigenen Bogens hatte, auch wenn Patrick manchmal stöhnte, wenn irgendwas nicht so lief wie er sich das vorgestellt hatte.
In immer neuen Durchgängen mit grober und feiner Raspel, Feile, Ziehblech und verschiedenen Schleipapieren baute sich jeder von uns bis Sonntagnachmittag einen schußfertigen Bogen.
Konrad stand stets mit Rat und Tat zur Seite, er erklärte und zeigte jeden neuen Arbeitsschritt. Besonders spannend war das Austesten der Zugfestigkeit und der Biegung der Wurfarme. Dafür hatte Konrad eine pfiffige Konstruktion dabei, mit der man den Rohling in Bewegung testen und beurteilen kann.
Neben dem Arbeiten kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Vor allem die wohlschmeckenden Kuchen von Martina und Heike sind mir in guter Erinnerung. Das gemeinsame Abendessen am Samstag bei Mario, zu dem noch Ehefrauen und Freunde dazu kamen, war sowohl wohlschmeckend, als auch sehr unterhaltsam.
Als wir am Sonntagnachmittag alle unsere neuen Bögen getestet hatten, ging der Kurs mit einem gemütlichen Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen zu Ende.
Mein Osage-Orange-Bogen ist so geworden, wie ich ihn mir gewünscht habe, Jetzt werde ich mir noch einen schönen Griff bauen und mich jedes mal freuen, wenn ich meinen neuen Bogen in die Hand nehme.
Der Kurs hat mir sehr gut gefallen und es war schön in der Männerrunde zu arbeiten. Außerdem habe ich als neues Vereinsmitglied die freundliche, herzliche Atmosphäre sowohl beim Arbeiten als auch beim Zusammensein genossen.
Ich bin etwas neidisch auf die Bogenfreunde die diesen Kurs am 27./28. Februar noch vor sich haben.

Dietmar

 

Bilder: Beate Pöltl

Patrick und Dietmar
Jürgen

Klaus
Roland und Dieter
Werner und Jerry
Es braucht nicht viel zum Arbeiten
   
   
 
Bilder: Beate Pöltl
Konni erklärt

 

 

 


 

Jagdbogenturnier in Rauenzell am 25./26.10.2008


Bericht von Renate

 

Die Rauenzeller hatten bei Ihrer Premiere alles richtig gemacht:
Das Wetter war famos, am Samstag ging es an einem strahlend schönen Herbsttag über den Parcours. Die schön gemachten Ziele begeisterten uns.
Besonders in Erinnerung blieb der erstaunlich weit stehende King Kong mit seiner Barbie-Frau, der Fuchs hinter dem Eisenzaun und der Schuss vom Holzpferd. Alles war passend und teilweise täuschend aufgestellt, wie man es halt schon von den vorigen Freundschaftsturnieren gewohnt war. Zu kämpfen hatte einige Schützen mit dem Pflockannäherungsschuss auf der Wiese. Schoss man zu kurz, sah man das Ziel aus der Senke nicht, schoss man zu weit, war der Winkel auch ungünstig und die Pfeile verschwanden auf Nimmerwiedersehen!
Auch die Rast bei den Verpflegungsständen war ein Vergnügen, man konnte sich am Feuer aufwärmen ( das gehört in Rauenzell ja auf jeden Fall dazu!) oder sich im schönen Gartengrundstück in der Sonne aalen und die Erfolge oder Misserfolge der nachfolgenden Schützen bestaunen.
Am Sonntag wurde es nach langanhaltendem Nebel auch wieder schön und so bleibt also nur zu sagen:
Schön dass Ihr Euch endlich getraut habt, dies war ein wirklich gelungenes Turnier, wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Hier noch unsere Vereinsmitglieder auf dem Sieger-Treppchen (aus Egenhausen kamen insgesamt ca. 31 Teilnehmer):

BHC-Damen        
1 Maria Bischoff 326

1 Tag

BHC-Herren        
1 Jürgen Scheiderer 844  
BHR-Herren        
3 Tom Neun 842  
BHR-Jugend        
1 Fabian Scheiderer 470  
LB-Damen        
2 Andrea Scheiderer 640  
LB-Herren        
2 Jörg Wenning 770  
LB-Schüler        
1 Paul Titze 614  
PB-Damen        
2 Petra Wink 634  
PB-Herren        
1 Patrick Wink 766  

 

Alle Ergebnisse und auch eine Fotoschau gibt es auf der Homepage der Rauenzeller